Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

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Mark Koch
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Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Mark Koch » So 10. Jul 2011, 22:04

So wieder im ebenen Landen Lübeck meine Perle.....es war anstrengend, es war dreckig, man hat geschwitzt, man hat geflucht...es war wieder mal tribunalisch.....

Da ich die Tannenburg noch nicht kannte war ich von der Umgebung und natürlich der Hügellandschaft :? begeistert. Danke pro Forma an Spieler,NSCS ( "Fleisch" ) und Orga für ein für mich gutes Spiel.

Gleichwohl es für mich schön zu sehen war, wie teilweise hilflos wir doch alle wirkten im Angesichte der Möglichkeiten und verschiedenen Fraktionen, die auf uns einwirkten/wollten und die sich zunehmend ausbreitende Angst...."he das könnte unser Ende sein"

So mag ich es mit dem Hauch Hoffnung der sich im Angesicht des Adrenalins verflüchtigt

Als Kritikpunkt möchte ich dennoch, den nicht beleuchteten Weg, der von der Burg herunterführte bemängeln, da man bei einem Fehltritt doch schnell seine 15-20 Meter den Abhang herunterfallen hätte können

Aber dieser eine Punkt hat für mich das Spiel nicht geschmälert...so die Hoffnung auf zukünftige "Dornen"

der Mark :wink:
"Man kann immer sterben : Thats LIFE - Rollenspiel !"

Ich weiß, das mein Garten nicht so groß ist wie Rom, aber mein Pilum ist immer noch stabiler als euer Sternum

"Eh sag mal, wo ist eigentlich die zweite Angel"

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Karsten Krapp
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Karsten Krapp » Mo 11. Jul 2011, 01:09

Eine schöne Con! Und eine anstrengende ;).
Das Vorspiel hatte von der Idee her allerdings deutlich mehr Potenzial, als tatsächlich genutzt wurde. Es war viel mehr eine kleine Wandercon mit actionlastigen Zwischenstops. Viel schöner währe es gewesen, wenn wir auf Patroullierende Gegner gestoßen währen, die wir mit dem richtigen Timing hätten umgehen können, oder leise niederschlagen... Der teil des Vorspiels, der sich an/in der Burg selbst abspielte war schon besser, aber auch hier fehlte der Taktische anspruch ein wenig.

Das Hauptspiel hingegen war in meinen Augen deutlich besser. Ich hatte unglaublich viel spaß bei den ganzen anstehenden Untersuchungen, Übersetzungen und auch Beratungen innerhalb des Führungsstabes.
Auch die moralischen Konflikte die sich aufgrund der Teilweise identischen Ziele der verschiedenen Gegnerfraktionen ergaben sorgten wunderbar für Spannung. Auch die Kämpfe waren toll, hierbei besonders erwähnenswert der Kampf gegen den Malagash Hohepriester und seine Dämonisches gefolge.

Auch die überraschenden Wendungen (besonders die mich persönlich betrefenden xD) haben das gesammte Spiel ungeheuer Spannend gemacht. Die Lügen des Nebels, Irinas "Unpünktlichkeit" und der mehr als unvertrauenswürdige Baron von Tagatar haben viel stoff zum nachdenken und diskutieren geliefert.

Zur Orga: Eure Planung bot ungeheuer viele Möglichkeiten. Wir konnten viele verschiedene Wege (im Hauptspiel) beschreiten und haben dies auch reichlich genutzt. Ihr wart immer irgendwo Präsent wenn man euch brauchte und eure Requisiten waren schön anzusehen. Macht weiter so, nur bedenkt vielleicht meinen kleinen Kritikpunkt zum Prequell.

Zu den NSC´s: Ihr wart nun wahrlich unermüdlich!!! Ihr habt uns permanent auf trab gehalten in den nächten und habt euch sicherlich pro Person dutzende male von uns verdreschen lassen. Was besonders hervorzuheben ist, ist auch euer unglaublich fairer Kampfstil! Ich habe es nur einmal erlebt, das vielleicht ewas zu hart zugeschlagen wurde.
Ihr habt jedenfalls dem Spiel leben eingehaucht und eure Aufgabe mit bravour erfüllt, macht bitte weiter so!

Zu den SC´s: Es hat mit euch allen einfach einen riesen Spaß gemacht! Ich bedanke mich bei allen Leuten mit denen ich intensiver gespielt habe, insbesondere bei dem Herrn Reichsritter, Heinrich, dem Professor, dem Chevallier in Blau, Rogat, Simon Thauser, der gesammten Grafen Gruppe, Lyseria, Python, Kaader, Alexej, den beiden Elfen und dem Zwerg, sowie allen mitgliedern des "dreckigen Dutzends".
Ach ja und bei Imp...
Mein besonderer dank gilt allerdings Geron Schleifer, welcher für uns heldenhaft sein leben lies. Ich würde am liebsten sagen: "Ich werde euch nie vergessen mein Freund" aber ihr wisst ich würde lügen wenn ich dies täte... Ruhet in Frieden! Und möge Ultor eurer Seele gnädig sein.

Alles in allem war das jedenfalls wieder einmal ein schönes Spiel der Tribunal Orga besonders das auftauchen meiner speziellen Freunde vom Spiel "Finsternis" hat mir einen echten Schreck eingejagt! Ich freue mich selbstverständlich auf euer nächstes Spiel!

grüße, Karsten

alias Lloyd de Lunaire
"Träumst du noch? Oder schläfst du schon..." ~ Der Nachtmahr

"Hier, dieser Trank bringt euch in die Geisterwelt...." ~ Morsus Mortis

Beschrifftung einer Schloss-Falle: 20 TP Schaden in 7 km Umkreis...

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René Wohlfeil
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von René Wohlfeil » Mo 11. Jul 2011, 14:05

Moin Moin,

meine Beine quälen mich. Hab ich auch nen "sei verflucht Schmerzen" abbekommen?

Das Spiel fand ich sehr schön und hab mich gut amüsiert. Das Essen empfand ich als Nahrhaft und auch essenswert. Es war in ausreichenden mengen vorhanden und es gab so ziemlich immer wenn ich etwas wollte etwas. Aufgrund der Ansage nehmt euch lieber selber ein wenig mit, hab ich jetzt gut Reserven an Snacks. Denn da ich das gelände nicht kannte und so gut wie nur zum schlafen beim zelt war kam ich kaum zum Essen und nachtanken.

Dass beim ersten Mittach die getränke fehlten habt ihr ja schon entschuldigt.

Die kampfsituationen waren teilweise grenzwertig.
In punkto beleuchtung: Ich kann die Nsc's verstehehn, dass sie meinen zweihänder eigentlich permanent beiseite gedrückt oder ignoriert haben, denn ich hab teilweise auch nicht mitbekommen, von was für einer Waffe ich denn letztendlich getroffen worden bin um das entsprechend auszuspielen.

Der plot war wieder sehr verstrickt. Sodass ich zwischendurch komplett auf dem schlauch hing und gar nix mehr wusste, was jetzt wer will, was wir anzubieten haben und wo was herkommt.
Fragen half teilweise weiter, aber da es vielen so ging kursierten ordentlich gerüchte.
Die Idee mit den gruppen + sprecher und infoaustausch klappte bei uns nur mäßig, aber wenns geklappt hätte wärs ne super sache.
Also es war viel raum für spekulationen.

Danke für sehr schöne Szenen mit gut gebrieften nsc's und schienbar sehr genauen anweisungen.
Verwirrung, was jetzt zu tun sei oder widersrpüchliche aussagen hab ich nicht als unnachvollziebar feststellen können.

Ich bereue es nicht so selten aus der Burg/ aus dem Burggelände herausgekommen zu sein, denn das meiste schien sich sowieso dort abzuspielen.

Mein persönlcher Dank gilt noch den ganzen Heilern die mich so häufig und motiviert und teilweise stümperisch zusammengeflickt haben. Besonders Tara. deine Augen OP war der hammer.
Den unermüdlichen Nsc's die uns rund um die uhr geärgert haben, in vielen von der orga liebervoll erdachten Fraktionen. Für die großartige Malagiten oferunsgeschichte und für meine zugelassene flucht.
meinen mitspielern, die mir viele kleine aber unvergessliche szenen geliefert haben. Mein Blauer Dämon und alle die mitgespielt ahben und mich für verrückt erklährt haben. Den schamanen für herrliche rituale.
herrn von Tölz für eine grandiose demonstration von Ehrgefühl gegenüber dem Reichsritter,
und vielen vielen mehr.

Danke an mich, dass ich mich für ungerüstet entschieden habe.

entschuldigung wenn ich einigen die verhandlunsszene mit den Malagiten mit meiner bierflasche versaut habe. Da habe ich nicht geschaltet. Aber das musste sein und ich hatte keinen becher dabei.


Gruß rené
alias

Doogle Mac Assax vom clan der Mac Ruges
Ja ich habe eine sehr gute schlechtschreibung.
Schlecht lesen kann ich auch gut :-).

Gregor Herbert

Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Gregor Herbert » Di 12. Jul 2011, 10:08

nach fast 7 jahren pause, ein spiel das lust auf mehr macht :D

ich hatte viel spass.... auch beim sterben :shock:

ein grosses lob an die nsc und die orga es wird nicht das letzte spiel gewesen sein das ich besucht habe

daumen hoch :wink:

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Frank Bauer
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Frank Bauer » Mi 13. Jul 2011, 14:08

Kurz gehalten und auf das Wesentliche konzentriert:

-„Dreckiges Dutzend“ Vorspiel
Erst mal großes Lob für die Idee und die Umsetzung. So was gibt es viel zu selten. Ein Spiel mit nur sehr wenigen Spielern gewährleistet tolle Ansätze zu intensivem Charakterspiel und die Möglichkeit, sich auch mal mit Leuten auseinanderzusetzen, mit denen man sonst wenig zu tun hat. Der Start am Brückenkopf war stimmungsvoll, die Strecke gut gewählt und genau richtig lang, die „Encounter“ zahlreich und sehr gut und ausgewogen. Highlight war die „Motte“ an dem Steilhang. Zu schade, daß ich sie schon vorher durch die Bäume gesehen hatte.
Leider ließ das Spiel mit Erreichen der Burg an Tempo und Spannung nach. Hier hätte ich mir statt dessen lieber ein furioseres Finale gewünscht. Mehr Kommandoaktionen mit Schleichen, Wachen umgehen, unerwarteten Begegnungen und Improvisation – halt mehr Spannung. Der Keller war eigentlich toll, aber der sprechende Nebel, dargestellt durch eine Orga, war für mich an dem Punkt ein Spannungskiller.

-Das Hauptspiel
Der Plot hatte eine sehr ausgewogene Komplexität. Man brauchte eine Zeit, um zu verstehen, wo der Hase langläuft, es war aber nicht zu kompliziert, so daß die Masse der Spielerschaft eingebunden war und zumindest grob verstanden hat, worum es geht.

Der Kampf gegen die Malagiten im Burghof war klasse.

Die Plotidee, daß man sich für einige aus einer ganzen Reihe von Parteien entscheiden mußte und sich damit automatisch andere zum Feind machte, bzw Optionen einbüßte, war sehr gut durchdacht. Die wichtigen Gegenstände waren allerdings entweder sehr leicht oder fast gar nicht zu bekommen (sie wurden von den NSC’s je nach Entscheidung herausgegeben oder eben nicht). Da wäre es vielleicht im einen oder anderen Fall eleganter gewesen, wenn man einen Gegenstand auch mal durch suchen oder schlaues Kombinieren hätte bekommen können.

Ich sehe die Kolten ja selten als Spieler. Ich muß aber sagen, daß ich seeehr beeindruckt war, obwohl ich sie nur sehr kurz und von hinten gesehen habe. Die waren exzellent umgesetzt. Ihr Auftreten hätte man vielleicht noch etwas spannender vorbereiten können.

Die NSC’s waren super. Mein persönlicher Dank geht an Nina in ihrer Rolle als Irina, die mir echt Gänsehaut verursacht hat.

Insgesamt ein sehr gutes und gut organisiertes Spiel mit einigen kleineren Abzügen in der B-Note.

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Oliver Haag
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Oliver Haag » Mi 13. Jul 2011, 15:36

kurz zusammengefasst... ein schönes spiel.

Prequel:
Ich hätte mir deutlich mehr Schleichaction gewünscht. Vielleicht auch mal einen Wachposten der in die falsche Richtung guckt und es unser Ziel ist, ihn leise auszuschalten.

Kämpfe:
Mir haben die Kämpfe gegen die Kannibalen und Pflanzenwesen überhaupt keinen Spaß gemacht, was hauptsächlich an ihren kurzen Waffen lag. Die Tannenburg hat kaum weite Plätze, wenn man von der Wiese unten und dem Wald absieht. Dadurch können Gegner uns nicht umlaufen und sind gezwungen direkt in uns hineinzulaufen... Meines Erachtens nach eine ungünstige Lösung.
Die Kämpfe mit den Malagiten/verirrten Ultorianer fand ich viel viel besser und haben im Gegensatz zu den Pflanzen/Kannibalen Spaß gemacht.

Essen:
Lecker auch für Vegetarier

Plot:
Großartig... aber es kam mir vor als konnte man den Großteil nur in großer Gemeinschaft lösen und nicht vielleicht als kleine Gruppe so wie ich es mir gewünscht hätte.

SC/NSC:
Auch auf dieser Con hatte ich das Gefühl, das ich als NSC mehr Spaß gehabt hätte.

Ich selber:
Ich kam mir so unglaublich dumm und ineffektiv vor... ich glaube ich werde alt... irgendwie sind mir die letzten cons alle zu anstrengend ^^
"All dies ist schon einmal geschehen und all dies geschieht irgendwann wieder..."
Freundschaften sind die Basis! gez. Zwiebelmann

Lasst euch nicht von meinem Rang beeinflussen, er wurde mir vom Großinquisitor persönlich verliehen!

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Simon K.
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Simon K. » Mi 13. Jul 2011, 18:36

Mein persönliches Feedback als NSC:

Anfangs habe ich mir ein komplett anderes Setting bzw. einen Hintergrund zum Spiel vorgestellt. Ich habe mit einer stumpfen Belagerung, mehr Kommandounternehmen oder "Leben oder Tod" Entscheidungen gerechnet, doch als ich dann Post bekam und ich wusste um was es ungefähr geht, war ich sehr gespannt ob dieser komplexe Plot umsetzbar ist.

Ich fand das Spiel streckenweise sehr amüsant, wobei ich ähnlich wie Oliver die Szenen bzw. die Kämpfe mit den Ultorianern im Prequel und den Malagiten am stimmungsvollsten fand. Die Angriffe der tagatarer Horden oder Pflanzen hatte mehr "hack and slay" Charakter. Vorallem die in der letzten Nacht, ich weiß nicht ob das jetzt noch so unbedingt nötig war. Als NSC habe ich damit nicht so das Problem, wobei als Spieler hätte ich die Angriffe vermutlich versucht zu umgehen bzw. mich davor zu drücken.

Mein Respekt gilt dem Tribunal, die sich diesen komplexen Plot mit vielen verschiedenen Möglichkeiten ausgedacht haben. Um Spielern vielleicht einen kurzen Eindruck zu schenken, wie viel Mühe sich die Orga gemacht hat, mein Briefing bzw. Handout zum Spiel war 16 Seiten lang!

Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, wo bleibt meine Seite im Codex Veritas?
Dankeschön für das schöne Spiel, Delta oder auch Erich, der Geopferte.

ps: Vernünftiges Essen von der Burg und eine zumindest meist gut gelaunte Tavernencrew hat die Grundversorgung diesmal funktionieren lassen, super!
// Neuigkeiten zu weiteren Cons der Phönix Carta findest du auf Facebook unter http://www.facebook.de/phoenixlarp

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Daniel Linder
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Daniel Linder » Mi 13. Jul 2011, 19:29

Ich hatte viel Spass und kann mich im groben Frank anschliessen. Auch von mir ein herzlicher Dank an die Orga und die unermuedlichen NSCs sowie an alle Mitspieler. Es war ein tolles Spiel mit viel Potential und ich fand die vielen von der Orga jonglierten Handlungsstraenge sehr ansprechend. Auch die ausschliessliche Wahl zwischen Pest oder Cholera am Ende war eine neue und interessante Erfahrung und ich glaube der Reichsritter und der Rat haben unter den jeweiligen Praemissen die besten Entscheidungen getroffen, moegen diese in der Rueckschau nun richtig oder falsch gewesen sein.

Das Einzige was ich wirklich bereue ist mich im Spiel nicht wirklich mit Irina unterhalten zu haben weil ich mich in den Momenten in denen sie auftrat einfach zu sehr vor ihr gefuerchtet (bzw. totgestellt) habe. Ich bin sicher es waere ein interessantes Gespraech gewesen...

Die Kaempfe waren fair und unaufgeregt, es hat Spass gemacht mit und gegen Euch zu kaempfen. Manchmal hat es eben auch Vorteile das wir fast alle alte Saecke geworden sind... ;-)

Der einzige Wermutstropfen in der ganzen Geschichte waren die unsaeglichen Angriffswellen spaet am Samstag abend. Wenn man am naechsten Tag noch weit fahren muss ist sowas einfach nur doof. Wir haben uns als Gruppe dann entschieden nachdem wir unseren letzten Mann aus dem Hof geholt hatten dass wir uns ins Zelt zurueckziehen und das Ganze ignorieren. Bis auf diesen einen Punkt war es ein sagenhaftes Spiel und ich wuerde jederzeit wieder auf ein Tribunalspiel kommen - vielleicht finde ich dann auch meine Ruebe... :-)

Ein besonderer Dank von meiner Seite noch an die Kern-Orga fuer das Feingefuehl und Augenmass, mit dem sie die Spieler behandelte: In der Stress Situation in der sich eine Orga in einem so komplexen Spiel befindet die Groesse zu haben einen Spieler einfach gehen zu lassen, der sagt, dass es gerade nicht geht, hat Groesse. Ich moechte Euch und speziell Julian dafuer danken.

Gesamtnote: A+

Nun schliesse ich getreu meinem Spruch: "Bin Hausdiener, kein Schriftsteller" mit den besten Gruessen an alle, die dabei waren,

Heinrich / Daniel

P.S.: Ich werde die schoeneren meiner Bilder demnaechst in die Box hier stellen. Sollte jemand dies nicht wuenschen bitte ich um eine kurze Nachricht, dann wird das entsprechende Bild sofort geloescht.

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Kristina Schnoor
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Kristina Schnoor » Mi 13. Jul 2011, 22:12

Hallo Ihr Alle...

Vielen Dank für ein schönes Spiel!!!!
Ich hatte in unserer wunderschönen Taverne/Schenke sehr viel Spaß... mit vielen schönen Szenen interessanten Begegnungen und netten Trinkeinladungen... und sowohl Mina als auch Anna hatten (für mich) ihre "Reize", sodaß ich mich nicht so richtig entscheiden kann in welcher Rolle ich schlußendlich lieber gesteckt habe... vielen Dank also an die Malagiten, die diese Erfahrung erst ermöglicht haben :twisted:

Was ich ein bißchen schade fand war, daß einige Spieler die Taverne nicht so genutzt haben wie es eigentlich hätte sein sollen... da wir das Setting im Vorfeld kannten war Christina und mir klar, daß es vermutlich an keinem Abend auf einen gemütliche Tavernenabend hinauslaufen wird und auch wenn wir als Charaktere über die Umgestaltung unseres Wirkungsbereiches gemeckert haben war uns doch klar, daß es genau darauf hinauslaufen wird... (das war also vollkommen okay)

Allerdings war es mehr als schade, daß immer wieder und mehr als einmal Spieler gerade in der Taverne aus ihrer Rolle gefallen sind und sich erstmal in so semi IT/OT-Gesprächen über den Stand der Dinge austauschen mußten... das hat es uns teilweise sehr schwer gemacht in unserer Rolle zu bleiben bzw. wir haben immer Anspielunternehmungen starten müssen um klar zu machen, daß auch wir mitspielen.

Und wenn dann auch noch jemand in die Taverne gehüpft kommt und ruft "ich brauch mal ne große Chirugie gibt es hier jemanden der das kann?" und auf die Frage "für wen denn" antwortet "na für mich" und dann strahlend wieder vondannen hüpft, dann kann man sich doch echt nur noch an den Kopf fassen!!!?!!!

Zum Glück hatten wir auch viele tolle Spielszenen und dafür noch mal ein dickes Dankeschön!!! (ein dickes hoch hierbei auf unsere
"Sydtyten"-Schamanen... IHR wart unsere besten Kunden!!! :D )

ich hebe also mein Glas mit Zwergenspiritus auf alle Spieler, NSC´s und die Orga.... ich habe meinen Kurzurlaub genossen!!!

liebste grüße
(kris)tina
Die NACHT ist nicht allein zum schlafen da....

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Marcel Kröhnert
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Marcel Kröhnert » Mi 13. Jul 2011, 23:40

Ja, mein lieblings Char ist von ein paar Bauerntrampeln, mit Holzkrügen winzigen Knüppeln, totgekloppt worden. War ich aber auch selber schuld, hätte ja bis zu meiner Wache schlafen können.

War aber dropsdem ein fett geiles Spiel.

Ich hätte mir auch mehr "Pilzsammelplots" im Wald gewünscht, aber viel Langeweile hatten die NSCs wohl eher nicht.
Gegen die Baumwesen habe ich gerne gekämpft, die waren (bei Kämpfen wo ich dabei war) kontrolliert und nicht so wuselig.

Essen gut, Location schön und Plot gut ausgeklügelt

Danke liebes Tribunal, bis zum nächsten Mal.
Heil Borbano,
Land lebe der König

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Daniel Linder
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Daniel Linder » Do 14. Jul 2011, 11:06

Das hatte ich oben noch ganz vergessen: Die fuer mich schoenste Spielszene geht auf den Chevalier zurueck, der nach einem Angriff auf das Unterdorf ganz zerzaust zur Erstversogrung bei mir sass und irgendwann auf die Frage wie es ihm gehe entsetzt ausrief: "Mon Dieu! Ich fuehle meine Haare nicht mehr!" :shock:

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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Kristina Schnoor » Do 14. Jul 2011, 11:21

*ggg* ja der Chevalier war ganz großes Kino!... auch bei uns in der Taverne!!!
Die NACHT ist nicht allein zum schlafen da....

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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Jonas L. » Do 14. Jul 2011, 13:10

Die Con war echt super klasse!

Dem bisher gesagtem kann ich mich größtenteils anschließen.
Das Essen war in meinen Augen echt gut und auch immer mehr als ausreichend vorhanden, esso war t.w. Abends oder am nächsten Tag noch was vom Abendessen übrig.
Den Plot fand ich auch echt klasse, da er wie gesagt schön verzweigt war und alle das gleiche haben wollten entweder damit sie uns helfen oder damit sie uns nicht töten.

Besonders gut hat mir die Flucht den Keller gefallen (bei einem der zahlreichen Angriffe, ich glaub von Ghulen) und die Übersetzung des Textes über Irina mit folgedem Eid mit dem Reichsritter.

Am besten waren aber definitiv unsere Ausflüge in die Geisterwelt und die damit verbunden Rituale, danke an alle Schamanen und auch an die Orga für die Coole Geisterwelt.
Der daraus resultierende Marsch, mit Tanz und Gesang, um die Geisteressenz zu verteilen hat super viel Spass gemacht.
Für mich war auch die Lehrstunde um 3 uhr Nachts mit Rogard sehr lustig, vor allem die verlogene Zunge und deren erster Einsatz.

Super war auch die Situation als wir im Wald Malagiten jagen wollten, und ich meinte ob vllt einige Kämpfer hierbleiben sollten, falls die Burg angegriffen wird während wir im Wald sind. Darauf bekam ich als Antwort: "Sowas macht doch keine Orga, die greift die unbewaffneten Priester etc nicht an...". Anscheinend macht eine Orga das doch ;-)

Danke an die Tribunal-Orga für das Coole Wochenende!

Jonas oder Draug Faeras

Ps. An die anderen Schamanen:Woher habt ihr die Raucherzeuger?

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Stephan W.
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Stephan W. » Do 14. Jul 2011, 15:00

Das Spiel war super anders kann ich es nicht sagen. Als NSC hatte ich sehr viel Spaß und nur eine richtige Ruhepause, so soll es sein :-).

Ich nehme einfach mal den Begriff und hoffe es ist in Ordnung. Die Mubie´s zähle ich zu meinen Lieblings Rollen die ich bisher gespielt habe. Das Kämpfen mit den Spielern war fair und Super.
Besonders als Mubie hat mir der „Bauerschinken“ (Grinsssss) geschmeckt. Hat auch immer Spaß vom Gehen ins Laufen umzuschalten und laut Fleisch oder Hunger zu rufen. Klasse

Habe mich gewundert als zwei Wachen des Barons von Tagatar aus dem Schutzraum gekommen waren, das sich keiner über uns gewundert hat. Erst als wir beim Reichsritter waren wurde uns Aufmerksamkeit geschenkt.
Danke für deinen Schlag lieber Lirischer Soldat :~). Als ich denn noch gefesselt wurde, war das Klasse.
Der Baron und seine Wachen konnten einfach in den Wald verschwinden ohne dass sich jemand gewundert hat. Ich war Überrascht.

Außerdem durfte ich ein Rachegeist spielen, außer das ich immer den Namen falsch gesagt habe hoffe ich dass er Spaß hatte, denn ich hatte den.

Als den noch die Malagiten in die Burg gekommen waren (die Orga macht so was nicht, oder habe ich mich verlesen :-)) haben wir erst mal paar Leute in die Schmiede Ecke gesteckt, war super. Auch aus dem Grund das die immer schön geschrienen haben. Schön Dank an dieser Stelle an die betreffenden Spieler, besonders der mit den Auge. Du warst Klasse.

Wenn es euch tröstet ich wurde für Malagasch geopfert :-), war schön.

Auf diesem Spiel hatte ich meine erste Folterszene klasse. Besonders schön war das teilweise getragen worden bin (Danke Roter Riese :~)) ) und für die Bein Gewichte die ich bekommen habe immer wieder gerne.
Ich habe mich gewundert das ich als Gefolge von Irina zweimal gegen über vom Baron von Tagartar stand, aber leider hatte es keine Auswirkung.

Zum Plot kann ich nur sagen super, Klasse.

Die Entscheidungen der Spieler waren irgendwie Komisch aber seist drum.
Mein Dank geht an alle Spieler, NSC und natürlich die ORGA.

Zum Schluss möchte ich noch der lieben Bastelorga gratulieren, die Sachen die ihr immer macht sind Klasse.
Zuletzt geändert von Stephan W. am So 17. Jul 2011, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grün zu sein ist nicht immer einfach.

Lang lebe der große Grüne, er ist der Grünste von uns Grünen.

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Hanna N.
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Re: Feedback - Tagatar ein Dorn im Fleisch

Beitrag von Hanna N. » Do 14. Jul 2011, 16:16

Danke allen Beteiligten, für ein schönes Spiel auf der Tannenburg. Immer wieder gern.

Danke an die Küchencrew: Frühstück bis zum Kuchen ist eine super Einrichtung, das sollte es immer geben :)

Die Orga musste ich zu keinem Zeitpunkt rufen/suchen, sie war immer da. Unheimlich ;) Klasse fand ich es auch, dass bei dem Kampf gegen die Malagiten plötzlich Wasser verteilt wurde. Daumen hoch fürs Spieler-umsorgen!

Die NSCs haben ihre Rollen super ausgefüllt: Nina als Irina wurde ja schon mehrfach erwähnt, ich war aber auch von Baptist sehr begeistert, der immer lieb und freundlich wirkte, aus meinem Charakter unbegriflichen Gründen frei rumschlendern durfte und erst anfing rumzukeifen, als wir ihn zu den Geistern bringen wollten. Warum nur? ;)
Die Malagiten waren klasse und haben es geschafft, das Chaos zu verkörpern. Danke, dass ihr uns gequält und nicht einfach alle umgebracht habt. Die Gefangenschaft bei euch wurde nicht langweilig! Und ihre Flucht durch die Kampfreihe bleibt bestimmt eine von Lisas Lieblingsanekdoten - gleich nach der mit Dorgul...


Meine persönlichen Wünsche für künftige Spiele:
- Ich finde es schön, wenn es am Ende eines Cons noch ein bisschen Zeit gibt, zusammenzusitzen und Anekdoten auszutauschen.
Ich hätte so gern unseren Sieg über die Malagiten in der Taverne gefeiert. Eigentlich war ich bei der Ansage Timeout in der Nacht auf Sonntag auch davon ausgegangen, dass spätestens dann der gemütliche Teil losgeht. Das wurde leider durch die nicht enden wollenden Angriffswellen zunichte gemacht. Schade.
- Bei unserer lautstarken Geisteressenzvergrabeaktion hat mir die Reaktion gefehlt. Ich hätte es toll gefunden, wenn Irina nochmal vorbei geschaut hätte, um uns zu verfluchen oder ähnliches. So blieb bis zum Schluss unklar, ob das Ganze überhaupt etwas gebracht hat. Ich wünsche mir also Intime-Rückmeldung für Spieleraktionen, egal ob positiv oder negativ.


Und zum Schluss noch meine Lieblingsszenen:
- Operationen mit McArthur. Danke fürs unermüdliche zusammenflicken. Und das konsequente Ausspielen der Operationen.
- Die gelungenen Fluchten vor den Malagiten (Anguirer können das! ;))
- Die Bestrafungen und die Opferung der eigenen Anhänger durch den Ober-Malagiten.
- Die Fardea-Andacht mit den wilden Schamanen. Danke fürs integrieren und für all die ungenießbaren Genußmittel (Ich kann keine Hirschaugen essen - wirklich nicht...)
- Die Feucht-fröhlichen, lauten, skurrillen Geisterbeschwörungen. Dank an alle Schamanen für spontanes und pünktliches! Zusammenfinden, gemeinschaftlichen Krach, wirre Ideen und unermüdlichen Unsinn!
- Die wohl lauteste Nachtwanderung aller Zeiten. Hut ab vor dem Magister, dass er über den Lärm hinweg noch die Kämpfer zu einer sinnvollen Verteidigung organisiert hat! Schade, dass die nicht nötig waren...


Danke und bis hoffentlich bald,
Hanna
(alias Lisa McBeth)

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