Eure Meinung zum Thema Verpflegung auf CONs

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Dagmar Weber
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Eure Meinung zum Thema Verpflegung auf CONs

Beitrag von Dagmar Weber » Di 19. Aug 2008, 13:51

Moin zusammen,

beim Planen des Schwertmeisters haben wir mal wieder festgestellt, daß die Lebensmittelpreise immens gestiegen sind und mittlerweile ein Großteil Eurer Teilnahmegebühren ins Essen gesteckt wird. Um in Zukunft in die Richtige Richtung zu gehen, interessiert uns Eure Meinung:

- Wie wichtig ist Euch (Voll)verpflegung auf einem CON?
- Wäre ein einfaches warmes Gericht wie z.B. Nudeln mit Soße oder Gulaschsuppe ausreichend, wenn dafür die CON Gebühr gering bleibt, bzw. für Kostüme, Requisiten etc. verwendet wird?
- Welche Mindesterwartung habt Ihr, wenn es heißt "Vollverpflegung"?

Ich hoffe auf viele konstruktive Beiträge, die uns Orgas hilfreich sein werden!
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Daniel B.
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Beitrag von Daniel B. » Di 19. Aug 2008, 16:33

1. Vollverpflegung finde ich wichtig, da es immer mehr stressige Arbeit bedeutet Nahrung mitzunehmen, wenn man eh schon so lange fahren muss (Stichwort: Kühlung, Lagerung, Platz).

2. Einfache Gerichte reichen vollkommen!

3. Das Mindeste und meiner Meinung nach Wichtigste sind Getränke. ein Eintopf oder Nudeln runden die Sache ab.


Mfg Daniel

Tobias Stahl

Beitrag von Tobias Stahl » Di 19. Aug 2008, 16:45

Also für mich heisst Vollverpflegung eigentlich folgendes:

Ich muss keine Angst haben vor Hunger zu sterben.. was mcih am leben hält ist für mich auf einem con totale nebensache..

ausserdem heisst es für mich: bei warmem wetter ausreichend getränke und bei kalter oder nasser witterung z.b. tee, kaffe, suppe oder irgendwas was warm hält.. (warmes wasser reicht mir persönlich da auch) ;)

Auf einem Schwertmeister finde ich, sollte es bei einer vollverpflegung bleiben, da es der umstand intime verbietet, wenn nicht für das leibliche wohl der gäste gesorgt wird..

Generell muss ich aber auf einem Abenteuercon z.b. keine vollverpflegung haben.. wenn ichs vorher weiss nehme ich mir haltn laib brot und käse oder was mit, ebenso wird der trinkschlauch gefüllt und dann passt das..

Alles in allem muss ich auch sagen, dass es nicht immer das klasische fleisch-beilagen essen sein muss.. ein deftiger eintopf oder chili con carne o.Ä. tut es in meinen augen vollkommen und passt eindeutig besser in die finanzplanung.. ;)

.. ich freu mich nämlich mehr über grossartige kostüme, als über ein stück fleisch mehr oder weniger ..

so Far.. T.

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Kerstin Pieters
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Beitrag von Kerstin Pieters » Di 19. Aug 2008, 16:58

Hi,
also auf unseren letzten Spielen kann ich von der Kritik her sagen, das die Spieler am liebsten sich selbst verpflegen (ausser NSC, das passt nicht).
Selbst mit einfachem essen (wie Chili), hieß es wo ist jetzt mein Geld gebleiben, dafür hätte ich mich selber besser verpflegen können.

Unser Fazit und das klappte gut (allerdings beim Wochenende) ist der Selbstverpfleger. Da kann jeder selber entscheide wieviel und was er für Essen ausgeben will. Und die Kritik des Aufbewahrens hab ich das erste mal jetzt etwas gehört.
Wir haben die Erfahrung gemacht, das Spieler sich lieber selbst verpflegen und dafür einen niedrigeren Beitrag zahlen wollen.

Die Kritik wie unten das es beim Schwertmeister weiter Essen geben soll...
OK, wobei ich mich da dem Beitrag beim Feedback anschließe. Die Calzone war der Hammer!! Im Gegenteil zum Essen danach!

Also bis denne
Kerstin
Man soll den Tag nicht vor dem Kaffee loben!

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Mathias K.
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Beitrag von Mathias K. » Di 19. Aug 2008, 17:43

Nutze die Vollverpflegung (Frühstück und eine warme Mahlzeit) gerne.
Bin auch bereit dafür einen entsprechenden Preis zu bezahlen, wenn die Verpflegung gut ist. Als Beispiel für gute Verpflegung fällt mir Tulderon (Wasserburg Heldrungen) und diverse Spiele auf der Tannenbergburg in Nentershausen ein. Beides Lokations, die eine Bewirtung vor Ort haben und ihr Geld unbedingt wert sind.

Haben aber meistens mit unserer kleinen Gruppe trotzdem zusätzlich zur Vollverpflegung noch ausreichend Futter und Getränke für uns und min. gefühlte 15 Gäste pro Tag dabei :wink: .

Gruß

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Lars Büker
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Re: Eure Meinung zum Thema Verpflegung auf CONs

Beitrag von Lars Büker » Di 19. Aug 2008, 19:38

Dagmar Weber hat geschrieben: - Wie wichtig ist Euch (Voll)verpflegung auf einem CON?
Mäßig wichtig. Ich genieße den Luxus, mich nicht selber um Essen kümmern zu müssen, und begrüße daher Vollverpflegung auf jedem Spiel, wo ich sie antreffe. Allerdings war der Punkt Verpflegung noch nie ein Grund für mich, ein Spiel zu besuchen oder ihm fern zu bleiben.
Dagmar Weber hat geschrieben: - Wäre ein einfaches warmes Gericht wie z.B. Nudeln mit Soße oder Gulaschsuppe ausreichend, wenn dafür die CON Gebühr gering bleibt, bzw. für Kostüme, Requisiten etc. verwendet wird?
Absolut. Ich kann die Menschen nicht begreifen, die da sagen, "Für das Geld hätte ich mich ja selber verpflegen können!". Auf einem LARP ist mein Anspruch an das Essen nicht sehr groß, und solange es schmackhaft, nahrhaft und ausreichend ist, bin ich mit allem zufrieden (Eintöpfe, Nudelgerichte, Brot&Butter).
Dagmar Weber hat geschrieben: - Welche Mindesterwartung habt Ihr, wenn es heißt "Vollverpflegung"?
1. Drei Mahlzeiten am Tag (Frühstück, warmes Mittagessen, Abendbrot) bei einem Wochenendspiel, eine warme Mahlzeit plus ausreichend Nahrung über den Tag bei einem Eintagesspiel
2. Ausreichend frei zugängliches Trinkwasser für die Zeit des Spiels

Ich bin eine sehr genügsame Pflanze, was das Essen auf einem Spiel angeht. Es sollte vor allem reichlich sein, damit alle satt werden; hungrig zu sein finde ich viel schlimmer, als mit sehr schlichtem Essen verpflegt zu werden. Schlicht heißt im übrigen ja nicht schlecht: Gulaschsuppe oder Chili mit Reis können wahnsinnig lecker sein. Ich habe noch kein Spiel mit Vollverpflegung erlebt, bei dem ich nachher gesagt hätte: Bah, da hätt' ich ja lieber selber gekocht.

In meinen Augen sollte Vollverpflegung dazu dienen, das Grundbedürfnis nach Nahrung ausreichend zu stillen. Dazu sind Wasser und Essen Bedingung; alles, was darüber hinausgeht (wie Salatbeilagen oder diverse Limonaden- und Saftangebote) ist ein begrüßenswerter Luxus, aber keine Notwendigkeit. Die Verpflegung auf einem Spiel nimmt mir die organisatorische Arbeit von Einkauf, Transport und Zubereitung ab, außerdem spare ich Gepäck. Als sehr beuemer Mensch nehme ich das gern in Anspruch.
In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.

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Simon Sünd'er
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Beitrag von Simon Sünd'er » Mi 20. Aug 2008, 09:38

Moijn,

aus meiner Erfahrung als Orga war die vollverpflegung immer ein großes Problem. Zum einen kann man es nicht allen Recht machen (zu wenig, zu einfach, etc.). Zum anderen ist es ein sehr großer Aufwand an Zeit (Einkauf und Zubereitung) und zum anderen braucht man auch die Leute die für die Spieler kochen wollen und vor allem auch können.

Vollverpflegung hat für die Orga keinerlei oder nur wenig Vorteile, aber etliche Nachteile. Dieses Engagement wird aber leider meist nicht gewürdigt.

Für mich als Spieler hat es den Vorteil, dass ich weniger einkaufen und nicht selber kochen muss. Ich bin aber an "feste" Essenszeiten gebunden.
Ausserdem finde ich es persönlich sehr schön, mit meiner Gruppe gemeinsam das Essen vorzubereiten und zu kochen. Stärkt irgendwie den Gruppenzusammenhalt.

Tulderon und ähnliche Spiele sind da für mich eine Ausnahme.
Man kann in der Location von Tulderon (oder anderen Burg-, Jungendherberg-Cons) nicht selber kochen und daher muss die Orga Vollverpflegung anbieten.

Wie in den meisten Jugendherbergen gibt es eine örtliche Küche und Tulderon ist das beste Beispiel dass es sehr gut schmecken kann.
Dafür bin ich auch bereit, etwas mehr Conbeitrag zu bezahlen.
Es ist leichter, die Menschen zum Jubeln zu bringen als zum Nachdenken.

Spiele, damit du ernst sein kannst. Denn das Spiel ist ein Ausruhen, und die Menschen bedürfen, da sie nicht immer tätig sein können, des Ausruhens. (Aristoteles, 384-322 v.Chr.)

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Beitrag von Sebastian H » Mi 20. Aug 2008, 10:09

Ich habe beides bereits mitgemacht... und beides hatte seine Vor und Nachteile. Ich find es echt super, wenn ich mich nicht um das Essen kümmern muss. Ich wünsche mir dann nur, dass es reichlich und sättigend ist. Ich bin der Meinung, dass man an eine angebotene Vollverpflegung nicht mehr Anspruch erheben sollte, als an das, mit dem man sich selbst versorgen könnte.

Selbstversorger macht definitiv mehr Spaß, wenn man es ins Spiel einbeziehen kann. Ode reifnach nur zusammen Feuer machen um darauf zu kochen. Aber es kann auch nerven, wenn man es irgendwie zwischenschieben muss .. fest eingeplante Essenszeiten helfen auch bei der Tagesorgansation.

Vollverpflegung sollte eine Orga nur anbieten, wenn sie es nicht komplett selbst organisieren muss. Wasser ja .. Vollverpflegung nein.

Mir selbst ist Essen wichtig und da schau ich nicht auf den Preis. Für den Luxus, mich nicht selbst zu kümmern, zahl ich sogar drauf. Die Fragestellung "Fleisch" oder "Kostüme" find ich ein wenig schwierig... Natürlich Kostüme. Aber sagt mir doch einfach, wieviel ihr für die Kostüme und wie viel ihr fürs Essen braucht. Dann seh ich doch selbst, was mein Essen wert ist. Und dann weiß ich auch was ich für meinen Con-Beitrag zu erwarten habe.

Nudeln, Eintöpfe, Chile .. is mehr als ich mir selbst auf nem Con antun würde :)
Tulderon - Zahn der Zeit
29. August bis 02. September 2018
Stadtspiel-Zeltcon mit Vollverpflegung
auf der Wasserburg Heldrungen

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Beitrag von Torben Freytag » Mi 20. Aug 2008, 12:03

- Wie wichtig ist Euch (Voll)verpflegung auf einem CON?
Nicht wichtig. Ein Wochenende halte ich auch mit Brot und Wurst und einer kalten Dose Ravioli aus, das reicht.
- Wäre ein einfaches warmes Gericht wie z.B. Nudeln mit Soße oder Gulaschsuppe ausreichend, wenn dafür die CON Gebühr gering bleibt, bzw. für Kostüme, Requisiten etc. verwendet wird?
Absolut, ich mag sowas gerne und solange für jeden ein bis zwei Teller da sind wäre das für mich vollkommen in Ordnung
- Welche Mindesterwartung habt Ihr, wenn es heißt "Vollverpflegung"?
Den ganzen Tag Zugriff auf etwas Essbares. Belegte Brote oder Brötchen oder sowas, optimal fand ich es immer auf dem Schwertmeister Lübeck wo immer eine Platte mit Brot und eine Platte mit Wurst/Käse bereit standen. Zusätzlich mindestens eine warme Mahlzeit, da reicht, wie vorne geschrieben, auch gerne Gulasch, Erbsensuppe oder sowas.


Allgemein gebe ich lieber 5-10 Euro weniger für die Con aus und besorge mir selber was
"Die Kirche ist kacken, schon klar"

Dennis Luck

Beitrag von Dennis Luck » Mi 20. Aug 2008, 13:03

die umstände sind anders als noch vor einigen jahren. die phoenix community wird durchschnittlich älter und hat anscheinend andere ansprüche als noch vor 10-15 jahren.

für mich bedeutet larp vorerst das was es ist, eine rolle annehmen und diese zu spielen. eigentlich gibt es zumindest für mich an einem tageslarp kaum einen grund verpflegt zu werden durch ein catering, dazu noch im offtime. treffen zu einem netten essen und gegenseitiges austauschen kann man auch so machen.

eine grundverpflegung aus obst und gemüse (auch calzone) ist was feines und wie o.g. auch genug getränke, je nach wetterlage. überflüssig auch in plasitkfolie verpackte müsliriegel (wenn diese dann doch aus der folie geschält und nackig in einem korb).

bei den heutigen kosten für essen kann jeder bei selbstverpflegung selber entscheiden, was er mag oder wie luxeriös ihm das essen ausfallen kann. luxus gehört solange ich keinen könig baron, etc. spiele nicht auf den con. grill & cateringparties können auch im zeltlager gemacht werden. pesönlich finde ich catering auch immer sehr unambientisch. zum catering gehört mittlerweile nicht mal mehr weil es dann teurer wird das geschirr und besteck, um das man sich nicht kümmern muss.

kerstin merkte schon an das wir einen guten grat gefunden haben auf unserem con. vollverpflegung für die nsc. sie haben es sich verdient, schliesslich erwartet man von nsc auch das sie omnipräsenz und schnellen einsatz zeigen (nsc sein bedeutet auch arbeit). auf der anderen seite konnten die spieler in der taverne moderat speisen. so etwas wie die taverne oder calzone mann und -frau reichen vollkommen aus.

für ein gemeinsames essen reicht mir ein leckeres chili, mit hack für die fleischfresser, mit sojafleisch für vegies. ansonsten is datt die selbe soße.

unterm strich:

- tageslarps, vollverpflegung nein, grundversorgung (getränke und obst) ja, ausgenommen tavernen oder hofspiele, wo das essen zum spiel gehört

- mehrtageslarps, vollverpflegung nein, halbtagesverpflegung durch brot und aufschnitt am morgen bis mittag gern. ausserordentliches warmes essen gern in form von tavernen ständen, sudhäusern wo ich mein intime geld verschleudern kann oder auch nicht wenn ich zu geizig bin.

- abschlussessen gern auf mehrtageslarps, am ende der tage.

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Hanna N.
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Beitrag von Hanna N. » Mi 20. Aug 2008, 15:40

Ich bin mal so frei, meine Meinung zu dem Thema auch hier zum Besten zu geben.



Als Orga:

Vollverpflegung bedeutet einen großen Mehraufwand: Kostenplanung, Bestellung, Einkauf, Transport, Lagerung, Zubereitung, Küchenhilfen, Abwasch (selbst wenns "nur" die Töpfe sind), Restbeseitigung, Pfandrückgabe
Zudem kann man es nie allen Recht machen, selbst wenn man versucht, alles zu beachten (Vegetarier, Allergien, Tellervergesser)
Fazit: Undankbare Aufgabe, dafür kippt niemand dehydriert um oder fakelt mit seinem Grill den Wald ab



Als Spieler:

Vollverpflegung immer gerne!
Ich finde Transport und Lagerung immer schwierig (Kleinwagen!), außerdem greifen die Monster immer dann an, wenn das Essen fast fertig ist. Also kommt der Plot zu kurz, denn einen Grill kann man nicht eben mal ausmachen. Oder ich esse nichts warmes. Auch nicht gut.
Zeltcons mit Selbstverpflegung werde ich in nächster Zeit wahrscheinlich nicht besuchen, da einfach nicht alles (Zelt, Klamotten, Grill, Kochgeschirr, Essen, Getränke) ins Auto passt und Leihwagen teuer sind.

Erwartung bei Vollverpflegung:
Eine warme Mahlzeit: Einfaches Essen ist hier ok, Nudeln gerne oder Kartoffeln. Eintopf oder Chili ist für Leute mit Allergien eher suboptimal, weil halt alles in einem Topf ist.
Tagsüber immer Getränke (Wasser reicht, Schorle ist toll), Brot/Käse/Wurst/Äpfel/Kekse/Riegel. Riegel für mich gerne in Verpackung, dann kann ich auch mal was mit in den Wald nehmen.
Morgens Tee und Kaffe

Mehr immer gerne, Sonderwünsche (Schoko, bestimmtes Obst, Cola) kann ich mir aber auch selbst mitbringen.

Catering mag ich, weil es da meistens mehr Auswahl gibt.

Kostenfaktor: Wenn ich selbst einkaufe wirds auch nicht billiger...

Fazit: Mein Dank an alle Orgas, die mich nicht nur bespaßen, sondern auch noch durchfüttern!

Sven Strobach
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Beitrag von Sven Strobach » Do 21. Aug 2008, 11:27

hmmm, gerade für leute wie mich die kein auto haben is das thema verpflegung immer eine heikle geschichte..... denn selbst wenn man mitgenommen wird.... ist nur begrenzt platz!
Müsliriegel auspacken ist eine..... unschöne sache.... zieht zuckerjunkies mit flügeln magisch an, wenn sie nicht gegessen werden muss man es wegschmeissen....

und nur einfach einen topf chili oder eintopf is auch irgenwie doof für leute die wirklich allergie haben.... denn davon gibts immer mehr!
Und wenn du einen grill für dich aufbaust, die monster sind zusammen mit dem essen da, du hast am ende einen heissen grill den du ja noch mitnehmen willst.... und einweggrills sind ja unambietemässig nicht wahr ;)

Ich finde es am ende eines spiels toll mit anderen spielers während des essens auch mal so zu quatschen also outtime quasi, da man sich ja doch nicht soooo oft sieht
Küchenfluch: Egal wie stark die betroffene Person sich auch anstrengt, führt sie der Fluch doch immer wieder an küchenähnliche orte

Dennis Luck

Beitrag von Dennis Luck » Sa 23. Aug 2008, 19:39

ok nochmal zum worte, bei den müsliriegeln geht es es doch ums ambiente, das papier ist hässlich und vielleicht fliegt es noch irgendwo herum wo es nicht hin soll. was chili con carne und ähnliches angeht geht es erstmal nicht um allergiker, die melden sich an und es kann immer noch nebst vegetariern eine zweite lösung gefunden werden... wespen etc. gehören dazu... ob am müsliriegel oder an der apfelschorle und mich als 100% allergiker machen die zwar nervös aber da ist es an mir mich darum zu sorgen wie ich mit den dingern klar komme, das ist erstmal nicht die aufgabe der orga (ausser das sie informiert sein sollte etwas passieren).

zum thema vollverpflegung vs. eigenes auto, also eigentlich kann man doch verlangen das jeder sich ein auto kauft. dann muss er auch keine vollverpflegung annehmen.

der geneigte leser fragt sich nun was das für eine blödsinnige aussage ist und warum man geld für etwas ausgeben soll um etwas nicht zu tun, aber der gedankengang basiert auf einer theorie die besagt, das man 25euro bezahlen könne und auf etwas verzichten soll, das man ebenfalls nicht will. anstatt keine 25euro zu zahlen.

persönlich überdenke ich diese theorien nochmal, aber irgendwo habe ich gerade selber den faden verloren^^

vielleicht versteht jemand anderes es besser?

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April Loarte
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Beitrag von April Loarte » Di 26. Aug 2008, 20:03

Ist zwar albern, nochmal zu schreiben, was die Vorredner schon zu "Papier" gebracht haben, aber es soll ja um Meinungssammeln und Ergebnisse gehen. Eine Abstimmung dazu wäre pratisch!

Ich persönlich mag Chili gar nicht! Aber mal davon abgesehen, den Allergikeraspekt finde ich gut. Wobei man da wirklich etwas alternatives finden könnte, das in geringerer Masse da ist. Außerdem gibt es ja nicht nur Chili als Massenspeisung.

Getränke finde ich sehr wichtig. Es ist einfach kompliziert, viel davon mit sich rumzuschleppen, da ist es netter, wenn man zu einer festen Stelle gehen und sich was abfüllen kann. Glücklicherweise findet man auch immer nette Menschen, die einem den Apfelsaft abfüllen, wenn man mit den Wespen nicht klar kommt.

Häppchen zwischendurch finde ich großartig. So eine Scheibe Brot kann man immer mal zwischendurch essen und auch mal auf der Flucht vor Monstern mitnehmen und aufessen.

Abends essen ist nett. Mit Leuten quatschen auch. Dafür das Spiel frühzeitig zu beenden finde ich weniger nett. Man kann das Essen integrieren. Es ist schon okay, wenn dann keine Monster kommen und stören. Die sind ja vielleicht auch am Essen. ^^
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Lars Gnerlich
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Beitrag von Lars Gnerlich » Di 26. Aug 2008, 22:37

Die Verpflegungsfrage ist echt eine gute Frage.
Vollverpflegung mag ich mittlerweile recht gerne, da man sich um nichts kümmern muss.
Der Haken an der Sache ist nur der, wie man das Essen ins Spiel mit einbindet.
Ich finde es nicht schön, wenn von der Spielleitung zum Essen ruf und dann alle alles stehen und liegen lassen um zu Essen.
Doof ist es auch wenn man im Wald unterwegs ist und dann das Essen verpasst.
Na ja, man kann sich auch einen Wecker stellen oder eine Uhr mitnehmen. Aber wenn ich ehrlich bin verzichte ist während eines Spiels, in der Regel, auf solche Dinge.
Wenn das Essen ein Teil des Spiels ist finde ich das eine gute Sache.
Aber selber kochen ist auch toll, da man dann andere Leute einladen kann und seine Zeit sich selbst einteilen kann.
In meiner Gruppe kochen wir reichlich und dann viel, da einige von uns das gerne machen.
Auf Dosenfutter versuchen wir generell zu verzichten, und wenn dann nur im äußersten Notfall.
Angenehm finde ich, wenn es Knabbereien und kleine Happen in der Taverne zu gibt.
"Ein Waldmann wollte Hochzeit machen"
Phönix-Abenteuer-Spiel
vom 10.08. bis 12.08.2012 südlich von Göttingen

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